05.03. Einmal xwinghipstern, bitte (Ligaspiel 1 vs spaceshuttle)

Mit der Trial-Saison vor der Tür und als großer Freund von PhilGCs Blog fiel meine Wahl für den Ligastart auf die kürzlich vom Hipster vorgestellte Doppel-Firespray Liste:

Meine Liste

Boba Fett (86)
Trickschuss (2)
Aufmerksamer Co-Pilot (8)
Protonenbomben (5)
Sklave I (2)

Emon Azzameen (76)
Trickschuss (2)
L3-37 (4)
Protonenbomben (5)
Andrasta (4)
Annäherungsminen (6)

Total: 200

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Auch mein Kontrahent führte eine Hyperspace-kompatible Liste (von der Ersten Ordnung) ins Feld:

Gegner Liste

„Quickdraw“ (45)
Bordschütze der Spezialeinheiten (10)
Verbesserte Schilde (6)

„Blackout“ (64)
Trickschuss (2)

Lieutenant Tavson (62)
Captain Phasma (5)
Kollisionssensor (6)

Total: 200

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Das Spiel

Asti-Feld bauen und Spieleröffnung liefen weitestgehend nach Plan

Das Feld bot „mir“ genug Platz zum Manövrieren (insbesondere um dem Feuerwinkel des Shuttles möglichst lange und oft auszuweichen) und sollte es gleichzeitig den gegnerischen Schiffen schwer genug machen, meinen Bomben dauerhaft zu entgehen.

Vor dem ersten Engagement hatte ich dann die Wahl, auf welches der beiden kleinen „Asse“ ich mich konzentriere (Beschuss des Shuttles kommt für mich in aller Regel nicht in Frage); meine Wahl fiel auf Quickdraw.

…in der Folge machte sich aber meine Unerfahrenheit mit der Liste bemerkbar

In der ersten Beschussrunde konnte ich Quickdraw nur eines seiner vier Schilde nehmen. Emon verlor im Gegenzug dafür die seinen komplett. Als Emon an der Reihe war hatte ich lange überlegt, trotz Fokus und aktivem L337 einfach gar nicht anzugreifen, um keinen Quickdraw-Rückschuss (welcher unmodifiziert war) zu riskieren. Die Entscheidung zugunsten des Schusses wurde dann natürlich prompt bestraft (1 Schaden vs 3 Hits in ge-L337-tete 3 Hits).

In der darauf folgenden Runde war dafür klar, dass Quickdraw eine von Emons Protonenbomben fressen musste. Was mir dabei allerdings weniger klar war, war, dass Emons Manöver das von Quickdraw erwartete (und dann auch ausgeführte Manöver) nicht blocken würde – klassisch verschätzt/verkackt. Das an dieser Stelle (einzig) richtige Manöver wäre nämlich – Block hin oder her – eh ein weiter Bogen ums Astifeld gewesen.

So stand Quickdraw dann als die Bombe hoch ging, zum Glück ohne Modifikationen, in der Flanke von Emon. Da sich Boba um die letzten Schilde von Quickdraw kümmern und der Rest von spaceshuttles Staffel nur bedingt ins Geschehen eingreifen konnte (Shuttle und Silencer waren auf eine andere Boba-Route eingestellt bzw. mussten diese einplanen), war der Spielstand aber immer noch recht ausgeglichen:

Bei mir: Boba fast voll, Emon „in der Hülle“
Beim Gegenüber: Quickdraw und Blackout ohne Schilde, Tavson voll

In den Folgerunden überlebte Emon dank der „Drohkulisse Bomben“, Bumps und vor allem mehr Glück als Verstand (spaceshuttle vergaß eine Zielerfassung, die Blackout seit einer der ersten Runden liegen hatte…was uns aber erst nach der Zuteilung des Schadens auf Emon aufgefallen war) lange genug, um Quickdraw mit einer Mine zu töten. Da Boba sich in der Zwischenzeit um Blackout kümmern konnte, ohne dabei groß Schaden zu nehmen (die vier Schilde waren am Ende weg), reichte es am Ende zu einem schmeichelhaften 127 zu 49. Ich war in den letzten Minuten nur mehr darauf bedacht, keinen Schuss von Tavson mehr abzubekommen.

Danke an spaceshuttle für das spannende Spiel und die (gewohnt) großartige Bewirtung.